Ein Wachdienst für Ihre IT
Der Name ist Programm. Ein beauftragter Gebäude-Wachdienst prüft in regelmäßigen Abständen, ob Fenster und Türen verschlossen sind, ob jemand vergessen hat abzusperren oder ein defektes Schloss auszutauschen. Genau das tun wir für Ihre IT-Infrastruktur — nur dass die Türen hier Dienste, Ports und Software-Versionsstände heißen.
Das ist eine unspektakuläre Beschreibung, und sie ist bewusst gewählt. Der größte Teil erfolgreicher Angriffe nutzt keine ausgefeilten neuen Methoden, sondern das, was schon offen stand.
Was uns von anderen unterscheidet
Wir machen operative Sicherheit, keine Compliance-Beratung. Unser Schwerpunkt ist die Frage, ob Ihre Systeme einem Angriff tatsächlich standhalten — nicht, ob die Dokumentation vollständig ist. Für die regulatorische Seite von NIS2, dem Cyber Resilience Act oder dem EU AI Act arbeiten wir mit spezialisierten Partnern zusammen. Wir sagen Ihnen, wenn etwas nicht unsere Baustelle ist.
Berichte, die jemand abarbeiten kann. Ein Sicherheitsbericht, der die Rohausgabe eines Werkzeugs enthält, ist keine Leistung, sondern eine Zumutung. Unsere Berichte sind nach Dringlichkeit sortiert, enthalten konkrete Handlungsanweisungen und sind so geschrieben, dass die Geschäftsführung sie versteht und die IT damit arbeiten kann.
Wir prüfen nach. Eine Schwachstelle gilt bei uns erst dann als erledigt, wenn wir nach der Behebung nachgeprüft haben. Erst dann haben Sie auch einen Nachweis, der gegenüber Kunden, Auditoren oder Versicherern etwas wert ist.
Zuschnitt auf den Mittelstand. Wir arbeiten überwiegend für Unternehmen mit rund 25 bis 500 Mitarbeitenden. Diese Betriebe brauchen keinen Konzern-Apparat, sondern ein paar Dinge, die verlässlich funktionieren.
Die Person dahinter
Geführt wird IT-Wachdienst von DI(FH) Martin Herfurt. Er arbeitet seit über 25 Jahren in der IT-Sicherheit, ist ISO 27001 Practitioner und als Sicherheitsforscher vor allem im Bereich Bluetooth bekannt — mit Vorträgen auf BlackHat und DEFCON und Beiträgen zur Entwicklung von Bluetooth-Sicherheitsstandards. Zuletzt fand seine Analyse des Tesla-PhoneKey-Protokolls internationale Beachtung.
Engagement über das Tagesgeschäft hinaus
Wir organisieren die gemeinnützige IT-Security-Konferenz HXZ.ONE [ˈhækˌzoʊn] in Salzburg, die das Thema Cyber-Sicherheit einer breiteren Öffentlichkeit näherbringt. Die dritte Ausgabe findet am 24. März 2027 im Jazzit Musik Club statt.
Außerdem betreiben wir eine frei zugängliche, deutschsprachige CWE-Referenzdatenbank mit 969 Einträgen zu Software-Schwachstellen — als Nachschlagewerk für Entwicklerinnen und Administratoren, die im englischen Original nicht immer fündig werden.
Sprechen wir darüber
Sagen Sie uns, was bei Ihnen ansteht. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich — und endet manchmal mit dem Hinweis, dass bei Ihnen gerade etwas anderes wichtiger wäre.
Häufig gestellte Fragen
Bedrohungslage 2026
KI ist der Brandbeschleuniger der IT-Sicherheit
Künstliche Intelligenz erfindet keine neuen Angriffe – sie macht die bekannten billiger, schneller und überzeugender. Was Angreifer früher Monate gekostet hat, gelingt heute in Stunden. Das Zeitfenster zwischen „Schwachstelle bekannt“ und „Schwachstelle ausgenutzt“ schrumpft dadurch schneller, als die meisten Unternehmen ihre Schutzmaßnahmen nachziehen können.
0%
der österreichischen Unternehmen berichten, dass Angriffe auf sie verstärkt mit KI durchgeführt werden
KPMG/KSÖ 20260%
hatten bereits Sicherheitsvorfälle, weil im Umgang mit KI-Werkzeugen Fehler passiert sind
KPMG/KSÖ 20260%
aller Sicherheitsvorfälle stehen mit ungesteuerter Schatten-KI in Verbindung – ein Jahr zuvor waren es 20 %
IBM 20260%
aller Datenlecks beginnen mit einer ausgenutzten Schwachstelle – erstmals noch vor gestohlenen Zugangsdaten
Verizon DBIR 2026Das Zeitfenster schließt sich – in Stunden, nicht in Monaten. Wer seine eigene Angriffsoberfläche erst nach dem Vorfall kennt, hat den Wettlauf gegen automatisierte Angriffe bereits verloren. Wir zeigen Ihnen, was Angreifer heute über Ihr Unternehmen sehen – bevor es jemand anderer tut.
Jetzt Angriffsoberfläche prüfen lassenStand: August 2026 · KPMG/KSÖ Cybersecurity-Studie 2026 (1.396 befragte österreichische Unternehmen), IBM Cost of a Data Breach Report 2026, Verizon Data Breach Investigations Report 2026