IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen
Die meisten Angebote im Bereich IT-Sicherheit sind für Konzerne gemacht: umfangreiche Rahmenwerke, monatelange Projekte, Berichte im Hunderter-Seiten-Format. Für ein Unternehmen mit fünfzig oder zweihundert Mitarbeitenden ist das weder bezahlbar noch umsetzbar — und meistens auch gar nicht nötig.
Wir arbeiten seit über 25 Jahren überwiegend für Betriebe mit rund 25 bis 500 Mitarbeitenden. Also für Unternehmen, die zu groß sind, um IT-Sicherheit nebenbei mitlaufen zu lassen, und zu klein für eine eigene Security-Abteilung.
Die typische Ausgangslage
Unsere Kunden kommen in aller Regel mit einer von vier Situationen zu uns:
- Ein Auftraggeber verlangt einen Nachweis. Ein größerer Kunde, eine öffentliche Stelle oder ein Konzern in der Lieferkette will belegt haben, dass Ihre Systeme geprüft sind — oft mit knapper Frist und ohne klare Vorgabe, was genau gefordert ist.
- Die Cyber-Versicherung fragt nach. Vor Abschluss oder Verlängerung möchte der Versicherer wissen, wie es um Ihre Absicherung steht. Die Antworten beeinflussen Prämie und Deckung.
- Eine Vorschrift greift. NIS2 beziehungsweise das NISG 2026 ab Oktober 2026, der Cyber Resilience Act für Produkte mit digitalen Elementen. Beide verlangen technische Maßnahmen, die sich nicht kurzfristig nachrüsten lassen.
- Es ist etwas passiert. Ein Verschlüsselungstrojaner, ein abgeflossenes Postfach, eine auffällige Überweisung. Danach steht die Frage im Raum, was sonst noch offen ist.
Alle vier laufen auf dieselbe Frage hinaus: Was ist bei uns tatsächlich angreifbar? Nicht theoretisch, sondern konkret, an diesem Standort, mit dieser Software, an diesem Tag.
Warum „zu klein als Ziel" nicht mehr stimmt
Das Argument war nie besonders gut, aber inzwischen ist es schlicht falsch. Angriffe laufen automatisiert: Programme durchsuchen ganze Adressbereiche nach verwundbaren Systemen, ohne zu wissen oder sich dafür zu interessieren, wessen Server sie gerade gefunden haben. Wer eine bekannte Lücke offen stehen lässt, wird gefunden — meist innerhalb von Stunden.
Künstliche Intelligenz hat diese Entwicklung beschleunigt. Sie erfindet keine neuen Angriffe, macht die bekannten aber billiger und überzeugender: Phishing-Mails ohne Rechtschreibfehler, in fehlerfreiem Deutsch, mit Bezug auf echte Vorgänge in Ihrem Unternehmen. Laut der KPMG/KSÖ-Cybersecurity-Studie 2026 berichten 47 Prozent der österreichischen Unternehmen von verstärkt KI-gestützten Angriffen, und jeder achte Angriff überwindet die bestehenden Schutzmaßnahmen.
Das eigentliche Risiko für ein mittelständisches Unternehmen ist selten der spektakuläre Einzelangriff. Es ist der Stillstand: zwei Wochen ohne Warenwirtschaft, ohne Auftragsabwicklung, ohne Zugriff auf Konstruktionsdaten.
Was wir konkret tun
Wir beginnen dort, wo das Verhältnis von Aufwand und Erkenntnis am besten ist — bei dem, was von außen sichtbar ist.
- Angriffsoberflächen-Analyse — Wir sehen uns Ihr Unternehmen so an, wie ein Angreifer es sieht: erreichbare Dienste, offene Ports, vergessene Subdomains, veraltete Software, Datenlecks aus früheren Vorfällen. Oft der erste Schritt, weil er ohne Zugriff auf Ihre Systeme auskommt.
- Schwachstellen-Scan — Wiederkehrende Prüfung Ihrer Infrastruktur mit Berichten, die nach Dringlichkeit sortiert sind. Nicht die Rohausgabe eines Werkzeugs, sondern eine abgearbeitete Liste mit Handlungsanweisungen.
- Penetrationstest — Wenn Sie eigene Software entwickeln oder betreiben: manuelle Prüfung aus Angreifer-Sicht, dort wo automatische Werkzeuge nicht hinreichen.
- Vorab-Prüfung — Wenn ein externes Audit ansteht und Sie die kritischen Punkte vorher kennen wollen.
So läuft die Zusammenarbeit
- Erstgespräch. Kostenlos und unverbindlich, meist eine halbe Stunde. Wir klären, was Sie brauchen und was Sie nicht brauchen. Manchmal endet ein solches Gespräch mit dem Hinweis, dass bei Ihnen gerade etwas anderes wichtiger wäre.
- Zuschnitt und Angebot. Sie bekommen einen klar umrissenen Vorschlag: welche Systeme geprüft werden, mit welcher Methode, in welchem Zeitraum, mit welchem Ergebnis. Keine offenen Posten.
- Durchführung. Abgestimmt auf Ihren Betrieb. Kritische Systeme prüfen wir auf Wunsch außerhalb der Geschäftszeiten.
- Bericht und Besprechung. Nach Dringlichkeit sortiert, mit konkreten Handlungsanweisungen — verständlich für die Geschäftsführung, verwertbar für Ihre IT oder Ihren Dienstleister. Wir gehen ihn gemeinsam durch.
- Nachprüfung. Nach der Behebung prüfen wir nach. Erst dann ist eine Schwachstelle erledigt, und erst dann haben Sie einen Nachweis, der etwas wert ist.
„Der regelmäßige Schwachstellen-Scan unserer produktiven Infrastruktur ist sehr wertvoll! Besonders hilfreich waren dabei das gute Briefing und die regelmäßigen Berichte, die übersichtlich nach Priorität geordnet die wichtigsten Lücken mitsamt Handlungsanweisungen aufführen."
— Georg Sorst, CTO bei Findologic
Wer dahinter steht
IT-Wachdienst ist ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in Puch bei Salzburg. Geführt wird es von DI(FH) Martin Herfurt, der seit über 25 Jahren in der IT-Sicherheit arbeitet, als Bluetooth-Sicherheitsforscher auf Konferenzen wie BlackHat und DEFCON vorgetragen hat und die Salzburger IT-Security-Konferenz HXZ.ONE organisiert.
Für Sie heißt das: Sie sprechen direkt mit der Person, die die Prüfung durchführt — nicht mit einem Vertrieb, der das Ergebnis später weiterreicht.
Fangen wir mit einem Gespräch an
Sagen Sie uns, was bei Ihnen ansteht — eine Kundenanforderung, eine Frist, ein ungutes Gefühl. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.